„Geben wir ihnen zu essen?“

Die GCL Österreich lädt GCL-Mitglieder und alle Interessierten an der Arbeit und dem Leben mit Flüchtlingen ins Jugendgästehaus in Linz ein. Wesentliche Elemente sind:

  • thematische und spirituelle Impulse
  • Zeiten der persönlichen Reflexion
  • Anhör- und Gesprächsrunden
  • Verknüpfung des Alltages mit dem spirituellen Erleben

Termin:                         24. – 26. Februar 2017

Anmeldung bis 19. November 2016 an anmeldung@gcloe.at

Kosten und weitere Details im angehängten Flyer.

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„Ich fange an – Ängste und Vorsorge für das Lebensende“

Am 8. Oktober trafen sich Menschen der GCL-Gemeinschaft der Region Karlsruhe-Ettlingen-Rastatt, um sich mit einem sperrigen Thema zu beschäftigen:

p1040588Seit Jahren nehme ich mir vor eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht auszufüllen. Aber irgendwie liegen die Formulare immer noch unausgefüllt auf meinem Schreibtisch. Es gibt darin so viele Fragen und ich weiß nicht, ob ich darauf schon meine Antworten habe und wie finde ich diese?

Bei Kaffee und Tee kam man locker an und konntep1040585 sich noch kurz erzählen, was sie gerade bewegt. Diese Gespräche waren dann so ausführlich, dass wir etwas verspätet angefangen haben. Wir waren froh zwei Fachleute in unseren Reihen zu haben, eine Ärztin und ein Arzt. So begann unser Samstagnachmittag mit einem Infoblock, bei dem die Fachbegriffe erläutert und manche Beispiele dazu erzählt wurden.

Danach gab es wichtige Impulsfragen:

Was ist mir wichtig?               Im Leben.  –  Im Sterben.

Sterben gehört eindeutig zum Leben und kann nicht vom Leben getrennt betrachtet werden. Also ist vermutlich das, was mir im Leben wichtig ist, auch im Sterben wichtig.

Was entspricht eher meiner Grundpersönlichkeit?

Der Spatz in der Hand? Oder die Taube auf dem Dach?

Will ich meinem Leben mehr Tage geben oder will ich meinen Tagen mehr Leben geben?

Was macht mir Angst?           Warum? Durch ein Erlebnis? Oder ist es eine Vorstellung?
Was davon kann ich eventuell durch Nachfragen, Klärung, Besprechen reduzieren,
z. B. weil es auf Nicht-Wissen beruht?

Welchen Tod wünschen wir uns?  Unerwartet, schnell.Bedeutet das eventuell weniger Leiden?

Oder wäre mir die Chance auf Abschied wichtig. Bedeutet sie mir etwas?
Hat es eine Relevanz für mich, was das für meine Angehörigen bedeuten könnte?

Es gibt Werte zwischen verschiedenen Polen:
möglichst lang leben oder Selbstbestimmung am Lebensende bis zum dem Punkt, es auch selbst beenden zu dürfen.

Helfen mir andere Beispiele?

Menschen, die unter der Vorstellung einer Querschnittslähmung nicht beatmet, nicht operiert werden wollten. Und die sich dann doch anders entschieden haben.

Welche Gefühle habe ich, wenn ich von Menschen höre, die sich bewusst gegen Chemotherapie entscheiden, obwohl es ernstzunehmende Therapieangebote gibt.

Was bedeutet das Bild „…nach dem letzten Strohhalm greifen…“ für mich?

Welchen Sinn versuche ich in Leiden zu sehen? Kann es einen geben?
Ist es dann ein Fehler, Leiden zu lindern?

Die Impulsfragen halfen in einer persönlichen Gebetszeit die persönichen Ängste und p1040586Werte zu erspüren. In einer Anhörrunde teilten wir die Früchte dieser stillen Zeit und erfuhren so nochmal neue Impulse, da doch jede/r seine eigene Sicht auf die gleichen Themen hat. Mit dem Lied „Jesus lebt, mit ihm auch ich!“ beendeten wir den thematischen Teil und der Mittag klang bei einem gemeinsamen Vesper aus, hatten doch alle etwas mitgebracht, was zu einem abwechslungsreichen Büffet wurde.

Ich wurde vielfältig beschenkt. Zum einen fand ich zu diesem komplexen Thema einen neuen Zugang, ich muss mir meiner Werte klar werden und diese schriftlich festhalten. Dann haben es meine Lieben später leichter in meinem Sinn für mich zu entscheiden. Zum anderen erlebte ich wieder mal die Kraft des Teilens in einer Gruppe von Gleichgesinnten bzw. Gleichgläubigen. Es macht Mut zu sehen, dass man / frau mit manchen Fragen nicht alleine ist und Andere mir vielleicht schon voraus eine gute Antwort gefunden haben.

Danke an alle für die Offenheit und das Teilen.

Für alle die Ähnliches vorhaben, hier unser Einladungsflyer:

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Geistliche Begleitung durch die GCL im Bistum Fulda

Doris Daub, Dorothea Sitz und Angelika Umlauf, drei Exerzitien- und Geistliche Begleiterinnen und Mitglieder der Fuldaer GCL, bieten im Raum des Bistums Fulda, ggf. auch  „grenznah“ darüber hinaus, die Möglichkeit der Geistlichen Begleitung an. Ein kleiner von ihnen entworfener Flyer wirbt dafür. Der Flyer mit dem Titel „Zeit zu verschenken – für Dich?“ kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.
Flyer „Zeit zu verschenken – Für Dich?“

Pfr. Roland Rossnagel: Der Klimawandel in der Welt und in der Kirche vor Ort

Beim Delegiertentreffen vom 5.-8. Mai 2016 hielt Pfr. Roland Rossnagel, Heilbronn, ein Impulsreferat zum Thema „Der Klimawandel in der Welt und in der Kirche vor Ort. Im Werkheft 3/2016 wurde das Referat bereits reaktionell bearbeitet und veröffentlicht. Hier ist der Volltext zu finden:
pfr-roland-rossnagel-der-klimawandel-in-der-welt-und-in-der-kirche-vor-ort

Artikel aus den Werkheften 2/3-2016 sind online

In die Sommerpause hinein stellen wir Euch und Ihnen einige Artikel aus der Werkheft-Reihe online zur Verfügung. Sie sind alle unter den „Impulsen für die Gruppen“ abgelegt. Die drei Hefte waren in diesem Jahr thematisch verbunden mit „Zeit-Worten, entsprechende Artikel sind auch hier online abrufbar::
Heft 1: „Wie es war im Anfang…“ – Vergangenheit
– einige Artikel werden noch ergänzt –
Heft: 2: „So auch jetzt…“-Gegenwart 
16-02 Gebetshilfen – In alles hat Gott Ewigkeit hineingelegt
16-02 Praktisch umgesetzt – Deine Zeit in meinen Haenden
16-02 Ignatianisch leben – Achtsamkeit – wach sein fuer die Gegenwart
16-02 Ignatianisch leben – Die kostbaren Zeichen des Dazwischen
16-02 Zeit-Zeichen – Echtzeit und Auszeit
Heft 3: „und allezeit…“: Zukunft
16-03 Gebetshilfen – Sehnsucht nach Entgrenzung
16-03 Praktisch umgesetzt – Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben
16-03 Zeit-Zeichen – Klimawandel in der Welt und in der Kirche vor Ort
16-03 Umgang mit Medien – Ab- und Einschalten haben ihre Zeit

Wenn die Texte Euch und Ihnen ein „Mehr“ an Verbundenheit mit dem Herrn und untereinander eröffnen können, haben sie ihren Zweck erfüllt. Viel Freude damit wünscht die Werkheft-Redaktion und aus ihr heraus
Harald Klein, Köln

„Neues aus Ragusa“ Das GCL-Flüchtlingsprojekt „An die Grenzen gehen“ in Sizilien geht in eine neue Runde!

Symbolbild Ragusa

Auch 2016 gibt es wieder das Angebot für junge und junggebliebene Interessenten, drei Wochen lang in einer Gruppe von Freiwilligen in Ragusa zu leben und in Zentren der Stiftung San Giovanni Battista mitzuarbeiten.

Die Teilnahme ist an folgenden Terminen möglich:

  • 25.6.-17.7.2016
  • 16.7.-7.8.2016
  • 6.8.-28.8.2016
  • 27.8.-18.9.2016
  • 17.9.-9.10.2016

 

Die Kosten für den Aufenthalt betragen 275 für Unterkunft und Verpflegung (ohne Anreise).

Die Anmeldung erfolgt dieses Jahr erstmalig über die Website der europäischen GCL www.clc-cvx.eu. Die Interessenten werden dann von den Verantwortlichen zu einem Skype-Interview eingeladen.

Nähere Informationen:

Der neue Vorstand der GCL Deutschland

Beim Delegiertentreffen der GCLDeutschland in Werdenfels wurde der neue Vorstand gewählt:

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  • Vorsitzende: Maria Boxberg
  • Stellvertreter:Bernhard Zaunseder
  • Weitere Mitglieder: Christine Neumann, Frank Beyersdörfer, Gerlinde Knoller

Kraft Amtes gehören weiterhin zum Vorstand: Thomas Gertler SJ (Kirchlicher Assistent) und Daniela Frank (Nationalreferentin).

Herzlichen Glückwunsch den Gewählten und alles Gute für den gemeinsamen Weg! Gottes reichen Segen für Euer Wirken!