Letzte Station Manila

Heute Mittag sind wir aus Davao zurueck gekommen. Das ist die Hauptstadt der suedlichsten Insel Mindanao. Dort haben wir etwas ganz Besonderes erlebt (leider im Moment grade kein Zugang zum Foto, wir wuerden euch so gerne neidisch machen!): wir waren am Beach. Kristallklares Wasser bei herrlicher Sonne…
Aber schon am Vorabend wurden wir ueberrascht: die Familie von Ming und Mimie Espero (langjaehrige GCLer. Ming war schon in Deutschland) hat uns mit Party empfangen! Die ganze Familie war versammelt!

Gestern Abend dann Treffen mit Mitgliedern der ganz unterschiedlichen GCL-Gruppen von Davao: von Schuelern bis zu gutem Mittelalter.

Ja, und jetzt faengt unser Countdown an so richtig zu laufen. Im Moment sind wir bei Ronnie Villegas zuhause, heute abend treffen wir nochmals die Gruppe „April Fools“. Morgen um diese Zeit sind wir schon fast auf dem Weg zum Flughafen, sehr beschenkt und voll von vielen Eindruecken!

Wir werden euch auf dieser Seite wissen lassen, wie ihr mehr ueber unsere Reise erfahren koennt, wenn wir wieder zuhause sind.

Franziska und Veronika

Treffen mit den GCL-Gruppen in Cebu

Gruppenbild mit zwei Damen

Gruppenbild mit zwei Damen

Merienda auf Philippinisch

Merienda auf Philippinisch

Gestern Nachmittag haben wir die Gruppen von Cebu getroffen. Sie bestechen vor allem durch ihre Jugend, denn die meisten sind noch unter 30. So war es eine froehliche Runde, die nicht nur an der GCL Deutschland interessiert war, sondern vor allem auch wissen wollten, wie wir in Deutschland unseren Glauben leben. Wir mussten gestehen, dass bei uns der Glaube eher etwas Privates ist. Umsomehr sind wir von ihrer Offenheit, den Glauben oeffentlich zu zeigen, fasziniert.

In etwa einer Stunde brechen wir schon wieder auf und fliegen weiter nach Davao City, unserer letzten und suedlichsten Station.

Cebu

Unsere "Bodyguards" Maricel und Carlo

Unsere „Bodyguards“ Maricel und Carlo

Der Turm der Kiche Sto. Nino ist eingestuerzt, die Kirche gesperrt. Die Messe findet im Freien statt.

Der Turm der Kiche Sto. Nino ist eingestuerzt, die Kirche gesperrt. Die Messe findet im Freien statt.

Es war ein erholsamer, wenn auch nur kurzer Zwischenstopp in Manila, so dass wir gestern wieder bereit fuer neue Erfahrungen in das Flugzeug nach Cebu gestiegen sind. Nati, die wir schon von der GCL-Assembly kannten, holte uns ab und brachte uns zur Jesuitenresidenz in Cebu City. Nach kurzer Rast brachten uns Nati und Mayan (die 1970 ! beim GCL-Weltdelegiertentreffen in Sto. Domingo teilgenommen hatte) mit dem Auto zu verschiedenen Plaetzen, wo wir vor allem Haeuser aus spanischer Zeit bewunderten.

Heute eroberten wir einen Teil von Cebu bei 30 Grad und mindestens 100 % Luftfeuchtigkeit zu Fuss. Unsere beiden „Bodyguards“ Mariecel und Carlo zeigten uns mehrere Kirchen, wobei die Schaeden vom Erdbeben nicht zu uebersehen sind. Dabei war das hier noch laengst nicht das Zentrum!

Vom GCL:-Treffen, das heute nachmittag sein wird, berichten wir euch das naechste Mal.

Uebrigens: Ganz herzlichen Dank fuer eure Kommentare, ueber die wir uns immer sehr, sehr freuen!

Veronika und Franziska

Abendessen mit Nati und Mayan

Abendessen mit Nati und Mayan

Energiewende: Warum sie in Deutschland weiter gehen muss

Das Thema Energiewende ist in aller Munde und scheinbar sind fast alle auch dafür. Das ist einerseits schön, andererseits ist ein genauerer Blick darauf erforderlich, was der eine oder andere mit seinen Vorschlägen zur Energiewende bezweckt bzw. was mit der Umsetzung der Vorschläge erreicht würde. Ganz besondere Aufmerksamkeit verdienen einige intensiv genutzte Vokabeln wie „Bezahlbarkeit“, Kostenexplosion“, „Entsolidarisierung“, etc. Das öffnet ein weites Feld der Unterscheidung der Geister, in dem ich mich in diesem Blog unter der Überschrift „Energiewende“ artikulieren möchte.

Vorab zu meiner Person:
– Ich bin Mitglied der GCL.
– Ich bin Physiker und habe in experimenteller Halbleiterphysik promoviert. Seit 21 Jahren arbeite im Bereich Erneuerbare Energien, weil ich dadurch etwas tun möchte, was unsere Welt umweltfreundlicher, sozialer und gerechter macht.
– Ich arbeite in einem Beratungsbüro. Überwiegend bin ich in europäischen Forschungsprojekten tätig.
– Privat habe ich umgesetzt, was ich anderen empfehle. Meine Familie ist deutscher Energiesparmeister 2006.
– Weder ich noch mein Arbeitgeber werden dafür bezahlt, dass ich diese Ausführungen hier mache.

These 1: Eine echte Energiewende in Deutschland ist von weltweiter Bedeutung für Klima- und Umweltschutz, Sicherung der Energieversorgung und Wirtschaftsentwicklung, sozialen Ausgleich, Entwicklung und Frieden.

Begründung:
– Die Nutzung von Erneuerbaren Energien (EE) ist im Vergleich zu der von fossilen Energien klimaneutral – jetzt schon fast, aber spätestens dann vollständig, wenn nur noch Energie aus EE genutzt wird. Sie ist zudem weitgehend schadstofffrei.
– Das physikalische Potential von EE ist über 6.000 mal größer als der weltweite Energiebedarf. Somit kann mit EE dauerhaft die Energieversorgung gesichert werden. Alle fossilen Energieträger, auch Uran, werden noch in diesem Jahrhundert aufgezehrt werden, wenn ihre Nutzung weiterhin so rasant steigt, wie zur Zeit.
– Vor allem wird es zu wirtschaftlichen Turbulenzen kommen, wenn wegen kurzzeitiger Versorgungsengpässe die Preise fossiler Energieträger in die Höhe schnellen. Ein Grund neben anderen für die weltweite Finanzkrise waren die 2008 hochgeschnellten Rohölpreise (s. http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html). In der Folge konnten viele amerikanische Hausbesitzer wegen der hohen Benzin- und Heizkosten ihre Hauskredite nicht mehr bedienen. Dies brachte die Lawine ins Rollen, die in der weltweiten Finanzkrise mündete.
– EE können auch von kleineren Handlungsträgern, Hausbesitzern, Landwirten, KMU u.a. selbst genutzt werden, Ihr Einsatz ermöglicht eine leichtere Umsetzung des sozialethischen Grundsatzes der Subsidiarität. Anders ausgedrückt: EE ermöglichen eine breitere Streuung von Einkommensmöglichkeiten, mehr Entscheidungsfindung auf kleinerer Ebene, mehr Selbstbestimmung.
– Günstige Energie für Länder des Südens kann nur aus EE bereitgestellt werden. Schon seit den 1990er Jahren ist es z.B. kostengünstiger, Strom in Gegenden ohne Netzanschluss aus PV-Anlagen mit Batteriespeicher bereitzustellen, sofern die benötigte PV-Leistung (in kW) geringer ist als die Entfernung vom bestehenden Stromnetz (in km). Dies betraf schon damals ca. 1-2 Mrd. Menschen, mittlerweile sind es mehr geworden. Es ist für deren Entwicklung von großer Bedeutung, dass sie günstige elektrische Energie zur Verfügung haben.
– Für die Versorgungssicherheit, aber auch den Frieden ist entscheidend, dass EE weltweit verfügbar sind und nicht nur in einigen wenigen, meist politisch instabilen Regionen.
– Die Energiewende in Deutschland trägt entscheidend dazu bei, dass sich Märkte für PV u.a. EE entwickeln und diese Technologien günstiger und zuverlässiger werden. Die Energiewende in Deutschland wird weltweit beobachtet. Gelingt sie bei uns, wird sie viele Nachahmer finden. Wird sie bei uns gestoppt, wir sie auch in anderen Ländern auf Sparflamme oder gar nicht durchgeführt werden. Sie ist darum von weltweiter Bedeutung für die o.g. Ziele.

Zwischenstopp in Manila

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Die Kinder von San Fernando im Retreat House

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Drei schoene Ureinwohnerinnen

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Vor dem Mount Mayon

Heute frueh haben wir nach vier wirklich sehr, sehr erfuellten Tagen Bicol wieder verlassen (muessen). Die Zeit war gepraegt von Begegnungen aller Art – Stan, der das Exerzitienhaus leitet, Kindern, die den Rosenkranz gebetet uns uns dann umschwirrt haben, Erwachsenen, die fuer die kommenden Kommunalwahlen kandidieren, Ureinwohnern der Philippinen, die in den Bergen wohnen und natuerlich den Frauen auf der GCL-Farm, die alle auch GCLerinnen sind. Auf der Farm durfen wir je einen Papaya-Baum, einen Kakaobaum und noch einen Narrabaum, den Nationalbaum der Philippinen pflanzen. Soviel mal in wenigen Worten zu den letzten Tagen.

Momentan sind wir im Internetcafe in Manila und werden zum Abendessen mit der naechsten GCL-Gruppe erwartet. Morgen fliegen wir fuer zwei Tage nach Cebu. Viele liebe Gruesse in die Heimat von den beiden Filipinas, die hier wirklich eine ganz, ganz wunderbare Zeit verbringen.

Organic Farm

Hay,

heute haben wir die GCL-eigene Organic Farm besichtigt, abends vielen Kindern Autogramme gegeben und morgen fahren wir zu den IPs, den Indigenas People, die auch GCL-Gruppen haben. In der Tat: GCL ist bunt in den Philippinen.

Viele Grüße Veronika
(per Handy, so dass ein anderer Autor dran steht …)

Short Stop

Nur ein kurzerAufenthalt in Manila in einer ausgesprochen nettenGCL-Familie mit dem 7 Monate alten Alfaeus (s. Bild). Gleich geht weiter zum Flughafen.

Die beiden Treffen im GCL-Exerzitienhaus waren so reich an Eindruecken. Ein Hoehepunkt war die Wahl des neuen Nationalvorstands (Leadership Community).

Die drei aeltesten Mitglieder der Versammlung waren besondere Lieblinge.

Und schon geht es wieder auf zum Flughafen Nach Bicol, einer sehr laendlichen Gegend. Also vermutlich erstmal Blog/Pause. Viele Gruesse nach Deutschland, Veronika  und Franziska

Ben Sim SJ, Ate Rory Valdellon, Ka Lope (97)

Ben Sim SJ, Ate Rory Valdellon, Ka Lope (97)

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