Europäische Versammlung – Pfingstmontag

Am Montag wurde jede Nationalgemeinschaft gefragt, was aus Ihrer Sicht das wichtigste Thema ist, das auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll. Nach einer Beratungszeit in den einzelnen Delegationen wurde eine lange Liste an Themen erstellt, die sozusagen als Mitgift dem neuen Euroteam mitgegeben wurde.

Das neue Euroteam wurde dann feierlich mit einem Gebet mit vielen Wünschen gesegnet und ausgesendet.

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v.l.: Luisa Bonetti aus Italien, Claudine Drochon (Frankreich), Ann Sieuw (Belgien, flämisch), bei dem Treffen konnte Bianca Speidl (Ungarn) nicht dabei sein.

 

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Den Abschluss des Tages bildete ein Gottesdienst mit dem bisherigen kirchlichen Assistenten Fr. Pierre Meyers SJ aus Luxemburg.

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Das bisherige Euroteam v.l.: Saviour Borg (Malta), Inge Höpfl (Deutschland), Evelyne Maloret (England & Wales), Marina Villa (Italien) und Pierre Meyers SJ aus Luxemburg

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Vielen Dank an alle, die die European Assembly unterstützt, vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet haben.

 

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Europäische Versammlung – Pfingstsonntag

Dieser Tag wurde eingeleitet mit einem Morgengebet, gestaltet von den Delegierten aus Litauen. Dennis Dobbelstein aus Belgien und Mitglied im Weltvorstand der GCL war eingeladen zu einem Input über die Bedeutung der europäischen Ebene. Als ein einprägsames Bild verwendete er die Aussicht von der Plattform 2,5 vom Eiffelturm. Was ist die Ebene 2,5? Gemeint sind folgende Ebenen in der GCL:

  1. Gruppe
  2. Nationale Ebene
  3. Weltebene
Denis Dobbelstein

Denis Dobbelstein

Die europäische Ebene ist also die Ebene 2,5, zwischen der nationalen und der Welt-Ebene. Diese Ebene ist in Gefahr übersehen werden. Er stellte uns die Fragen

  • Was kann besser und leichter gemeinsam auf europäischer Ebene getan werden?
  • Was kann nur und allein auf dieser Ebenen getan werden?
  • Was erwarten wir von dieser europäischen Ebene?

Was sind unsere Nöte? Was wir brauchen sind Gruppenleiter/Gruppenbegleiter, eine Lösung für die Fragen nach Mitgliedschaft und Bindung, das Erlernen der Sprache der Weisheit und einen Weg die ignatianische Spiritualität an die Jugend zu übermitteln.

Welche ist der Ruf Gottes an uns? Berufen sind wir, uns der ökologischen Frage, der Armut, der Jugend und der Migration zuzuwenden.

Kriterien und Methoden dazu:

Denke bescheiden  und zugleich weit genug sowie ernsthaft. Nach den ignatianischen Kriterien das jeweils Größere und Universellere zu wählen.

Es folgten nach dem Input von Denis konkrete Beispiele von Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Es hat ein Adriatica-Treffen in Triest gegeben (Italien, Slowenien, Kroatien). Luxemburg arbeitet zusammen mit all seinen Nachbarn : Belgien, Deutschland (insbesondere Trier) und  Frankreich. Belgisch Flandern arbeitet zusammen mit den französisch sprechenden Belgiern sowie mit Niederlanden. Es gibt ein gemeinsames Formationsangebot. Unser deutsch-österreichische Beitrag nannte: das sogenannte D-A-CH Treffen, die europäischen Ferien, die gemeinsame Wallfahrt nach Rom, das Übersetzungsteam sowie die gemeinschaftliche Herausgabe des GCL intern spezial vom Weltdelegiertentreffen.

 

Am Nachmittag fanden die Wahlen statt. Als neue Koordinatorin auf europäischer Ebene wurde gewählt:

  • Luisa Bonetti aus Italien

Zum Team gehören noch:

  • Ann Sieuw (Belgien, flämisch)
  • Claudine Drochon (Frankreich)
  • Bianca Speidl (Ungarn)

Die feierliche Pfingstmesse mit Fr. Luke Rodrigues SJ, dem stellvertretenden Kirchlichen Assistenten auf Weltebene beschloss den Tag.

Luke Rodrigues

Luke Rodrigues

 

Europäische Versammlung – Samstag

Durch ein sehr lebendiges und anschauliches Referat legte Fr. Michael Holman SJ aus England eine sehr gute Grundlage für den Tag. Er entfaltete wesentliche Elemente des Schlussdokumentes des Weltdelegiertentreffens neu und vertiefte sie. Die drei Arten der Sprache, die damals Pater Nicolás einführte setzte er bewusst in eine andere Reihenfolge und brachte Beispiele wo welche Art zu sprechen angebracht ist.

  • Prophetische Sprache
  • Identitätsstiftende Sprache
  • Sprache der Weisheit

Für die Sprache der Weisheit brachte er ein sehr anschauliches Beispiel. Bei eine Beerdigung für einen jungen Mann, der sich das Leben nahm, verwendete er das bekannte Lied „Stand by me“. Ein Lied, das Gefühle und Sehnsüchte anspricht und über deren Hilfe vermittelt werden kann, was Gottesbeziehung bedeuten kann und wie ER wirkt. (Siehe z.B:

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Der Vortrag wurde mehrmals unterbrochen um Gelegenheit zu geben, um über das Gehörte mit dem Nachbarn kurz austauschen zu können. Nach dem Vortrag wurde dann in Kleingruppen ausgetauscht.

Am Nachmittag wurden dann mehre thematische Punkte in Kleingruppen bearbeitet. Die Themen wurden im Vorfeld der Versammlung von den einzelnen Nationalgemeinschaften als diejenigen genannt , die sie am meisten beschäftigen.

  • Migration
  • Familien
  • Junge Erwachsene / Jugend
  • Ökumene
  • Gruppenleiter (Gruppenbegleiter)
  • Bindung und Mitgliedschaft
  • Einfacher Lebensstil / Ökologie

Bereits zur Eucharistiefeier, die Thomas Gertler SJ in englisch gehalten hat, kamen Gäste aus Deutschland und Österreich. Nach dem gemeinsamen Abendessen schloss sich ein bunter Abend an –  mit essbaren Spezialitäten aus den einzelnen Ländern sowie Zeit zum Austausch. Nach der kurzen Begrüßung durch Ernst Langner führte Inge Höpfl durch den Abend. Programmpunkte waren: ein Andachtsjodler, ein Bericht mit Bildern zum Katholikentag, ein Quiz zu Themen rund um die GCL und Ignatius sowie einige Gitarrenstücke.

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Europäisches GCL Treffen in Werdenfels

Über Pfingsten findet das Europäische Treffen der GCL – die European Assembly – im Haus Werdenfels bei Regensburg statt. Insgesamt 71 Teilnehmende sind aus 23 europäischen Ländern angereist. Dazu noch Vertreter aus Syrien, Ägypten und aus dem Libanon. Diese haben am ersten Abend kurz von ihrer Situation in ihren Heimatländern berichtet.

Eindrücklich war auch die Information aus Schweden. Dort ist völlig neu eine GCL Gemeinschaft im Aufbau. Deren Botschaft: die ignatianische Spiritualität ist heute durchaus ansprechend.

Nach dem Vorstellen der Delegationen und nach einer Gebetszeit zum Heiligen Geist – Veni Sancte Spiritus mit Tagesrückblick und weiteren Elementen war Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch.