30.Juli 2018 / 9. Tag des Welttreffen

Von Agnes Oeschger, CVX GCL Schweiz 
 
Mit dieser neuen Woche begann auch eine neue Etappe unseres Welttreffens. Dazu begrüsste uns ein herrlicher, sonniger Tag, den wir nach den feuchten und düsteren der letzten Woche besonders genossen!
Nach dem gemeinsamen spirituellen Weg der vergangenen Tage, beschäftigen wir uns heute mit den Strukturen der GCL.
Wie jeden Morgen, begannen wir unsere Arbeit mit einem Moment der Stille und des Gebetes. Dann bat uns Maurizio, der Präsident der Welt-GCL, auch heute unsere „Geschäfte“ in der nun geübten gesammelten Haltung anzugehen.
Unter der Leitung von Alwin, Generalsekretär, hatten wir über vier Anträge zu kleinen Änderungen in unseren Grundsätzen (3) und Normen (1) zu beraten und zu beschliessen. Diese Anträge wurden von Nationalgemeinschaften gestellt und uns Delegierten vor 3 Monaten zugeschickt. Wir mussten uns als Nationaldelegierte zusammen setzen, denn beim Abstimmen erhält jede Nation nur eine Stimme.
Zwischen jedem Antrag gab es Raum, noch letzte klärende Fragen zu stellen. Mit angenehmer Disziplin wurden diese Runden geführt.
Nachdem wir der ExCo unser Vertrauen ausgesprochen hatten, begannen rege Beratungen rund um das Budget der kommenden Legislatur 2018-2023 unter der Leitung von Denis Doppelstein (ExCo). Die Herausforderung: Wie können wir uns als Weltgemeinschaft auch finanziell tragen und unsere Aufgaben (Mission) verwirklichen? Wie bei jeder Budgetverhandlung gab es viele Unklarheiten und Fragen zu klären. Die Schlussabstimmung wurde auf den Schluss des Tages verschoben und dann in einem guten Konsens gemacht.
Als frohe Auflockerung erlebte ich den Besuch von Pater Rafa SJ, der uns den Dank für unseren Besuch in seiner Gemeinde (vgl. 24.7.) überbrachte und uns erinnerte,dass das Wachsen seiner lebendigen Pfarrei mehreren Jesuiten zu verdanken ist, die dort gewirkt haben.
Am Nachmittag stellte uns das Redaktionsteam den Entwurf des Schlussdokumentes vor und wir alle hatten die Möglichkeit, Ergänzungen, Fragen und Korrekturen vorzubringen.
Zum Abschluss des Tages, vor der Eucharistiefeier, dankte uns Maurizio für unser friedliches Arbeiten. Auch wenn er schon an vier Welttreffen teilnahm, hatte er es noch nie so erlebt!
Morgen finden die Wahlen der neuen ExCo statt, wie auch das Verabschieden des Schlussdokumentes. Herzlichen Dank für Euer Gebet!
Advertisements

29.7.2018, 8. Tag

Von Renate Pistrich, GCL Österreich
Heute war der letzte Tag des ESDAG Prozesses, Tage der geistlichen Unterscheidung in der Gruppe, um die Gaben und das Charisma der GCL tiefer zu erfassen. Wir waren die letzte Woche damit beschäftigt, begleitet von 3 Beratern. Nebenbei haben wir heute erfahren, dass in der letzten 30 Jahren das Wetter nicht so lange so schlecht und regnerisch war wie in dieser Woche. Aber halb so schlimm, wir waren ohnehin im Haus.
Der Ablauf war so, dass nach einer individuellen Gebetszeit der Austausch in einer Kleingruppe folgte und zuletzt die Ergebnisse in die große Versammlung getragen wurden. Heute war sozusagen Tag der Ernte,  der ganze Prozess wird dann in das Schlussdokument einfließen.
Es zeigten sich dabei 4 Hauptpunkte: Mit Christus auf dem Weg sein, mit anderen gemeinsam unterwegs sein, unsere spezifische ignatianische Spiritualität sowie ein Moment der Umkehr/Veränderung.
Abends feierten wir dann noch eine Messe, Hauptzelebrant war der lettischen kirchliche Assistent,  der uns mit einer erfrischenden Predigt überraschte (unglaublich, aber das gibt es wirklich!).  Der Slogan war: Sharing is gaining! Besonders wenn es die christlichen Grundtugenden Glaube, Hoffnung, Liebe betrifft. Außerdem  hat er uns darauf aufmerksam gemacht, das GCL und Christlichkeit nicht selbsterklärend sind.
Morgen wird es dann wohl formeller werden, dieser geistliche Prozess war auf alle Fälle ein Gewinn für uns!

28.7.2018, 7. Tag des Welttreffens

von Daniela Frank, GCL Deutschland

Ein Tag im Schweigen… wie wir es uns gestern sehr gewünscht hatten.
Beim Zusammenkommen am Morgen im Zelt schauen viele noch einmal auf die „Namen Jesu“, die wir am Vortag zusammengetragen hatten… deutlich spürbar ist die gesammelte Atmosphäre, auch in Dankbarkeit für die geistliche „Dichte“, die unter uns in diesem Prozess bisher gewachsen ist.

Am Vormittag lädt uns das ESDAC-Team ein, uns heute mit der „inneren Identität“  der GCL zu beschäftigen. Was sind für uns zentrale Aspekte des GCL-Charismas… und welche Worte von Papst Franziskus haben uns besonders angesprochen?  Die im Plenum gesammelten Begriffe wollen uns helfen bei der persönlichen Gebetszeit und dann in den Kleingruppen, um einen „gemeinsamen Namen“ der GCL formulieren. Vor dem Mittagessen treffen wir uns wieder in unserem Tagungszelt und hören 30 verschiedene Versuche, unsere Vision oder Perspektive für die GCL ins Wort zu fassen. Eine reiche Ernte… an der wir am Sonntag weiterarbeiten werden.

Das Stichwort des Nachmittags ist Versöhnung: „Ihr seid das Salz der Erde… doch wenn das Salz seinen Geschmack verliert…“ (Mt 5, 13-16). Wo erleben wir unsere Gemeinschaft vor Ort und aus Weltebene „gelähmt“, was geschieht, wenn wir uns nicht in Dienst nehmen lassen, unsere Gaben nicht weitergeben? Das ESDAC-Team ermutigt uns, auch die Schattenseiten zuzulassen – denn Gott selbst will uns an der Hand nehmen und uns herausführen aus diesen „Lähmungen“.

Wieder persönliche Gebetszeit, dann Austausch in den Kleingruppen – und die Aufgabe,  eine „Schuld“ als lebendige Statue zu gestalten. In zwei Runden stellen die Gruppen ihre Reflexionen vor – beeindruckende Symbole von Resignation, Lauheit, Rückzug auf uns selbst und des Um-uns-Kreisens etc.… Allein aus eigener Kraft werden wir all dies nicht überwinden, aber im Vertrauen auf das Licht Christi dürfen wir uns weiter auf den Weg machen. So bekommen alle Kleingruppen eine Kerze, die sie an der Symbolkerze des Welttreffens entzünden – und gemeinsam ziehen wir in die Kapelle, um miteinander den abschließenden Versöhnungsgottesdienst zu feiern.

Die Stimmung ist gelöst und heiter – und nach dem Tag im Schweigen ist es schön, beim Abendessen wieder mit den anderen ins Gespräch zu kommen, auch wenn die Akustik des Speisesaals das mitunter sehr anstrengend macht.  Und: tatsächlich gibt’s heute kein Abendprogramm mehr… so werden wir, nachdem dieser Blog-Eintrag fertig ist, einfach noch ein Glas Wein miteinander trinken… neugierig darauf, wohin der Prozess uns morgen führen wird.

27.Juli 2018/ 6. Tag des Welttreffens

von Agnes Oeschger, GCL – CVX, Schweiz
Das Bild zum Gebet am Anfang unseres Arbeitstages zeigte braune Erde, aus der ein Samen spriesst und wächst, ein Bild zum Thema desTages „Wo spriesst Leben heute in uns und unseren Gemeinschaften? Was macht lebendig?“
Nach dem Rückblick auf die Geschichte der GCL, begann heute ein drei Tage dauernder Unterscheidungsprozess in der ignatianischen Tradition, der uns in die Tiefe unseres Charismas führen will. Der Weg zu diesem Ziel ist nicht jener der Geschäftswelt, die speditiv Lösungen sucht anhand einer strikten Agenda und mit dynamischer Macht und Autorität, die Komplizen und Gegner schafft und um ihren Ruf bangt.
Unser Weg ist ein Weg der Unterscheidung in Gemeinschaft. In gemeinsamen und persönlichen Gebetszeiten hören wir auf unsere Gefühle, Regungen und lassen uns von Gott führen. Durch den Austausch des im Gebet Erlebten in kleinen Gruppen und im Plenum erkennen wir die eigene Identität besser, kommen uns näher und wachsen zu einer „apostolischen Gemeinschaft“. Dieser Geistliche Prozess schafft unter uns eine friedliche, frohe Atmosphäre.
So haben wir heute die Sitzordnung im Saal umgestellt. Damit wir einander beim Austausch ins Gesicht schauen können, sitzen wir jetzt in drei konzentrischen Kreisen!
Als letzte Übung heute Nachmittag schrieb jede/r von uns den „Ihre/seinen“ Namen für Gott auf einen Papierstreifen. Zweihundert Namen Gottes bilden die Mitte unseres Zeltes.
Auf der Leinwand erschien das Antlitz Christi, das aus den Fotos von uns Delegierten besteht. Heute ist doch noch ein Delegierter aus der RDC Kongo nach Visa- Schwierigkeiten angekommen. Leider aber muss die Delegation aus Syrien zu Hause bleiben.
Der Geist Gottes ist wunderbar am Werk, die Internetverbindung dagegen streikte den ganzen Vormittag, was einige Unannehmlichkeiten verursachte!
Ob euch nun dieser Blog erreicht, steht noch in den Sternen!

26. Juli, 5. Tag: Open day – Tag der offenen Türen, Begegnung

Von Kornelia Engleder, GCL Österreich

Gestern Abend Ankunft von Pater General Arturo Sosa SJ mit Treffen der Kirchlichen Assistenten der GCL Nationalgemeinschaften – erstmals mit Teilnahme einer nicht-jesuitischen kirchlicher Assistentin aus der Schweiz.
Beginn heute mit Gruppenfoto aller Delegierten inklusive Pater General Arturo Sosa SJ neben „GCL-Mutter“ Magdalena Palencia Gomez.
Anschl. Vortrag von Arturo Sosa: Unterscheidung in einer Laiengemeinschaft im Dienst der Versöhnung:
Wohlwollendes Bekenntnis zur Zusammenarbeit im Dienst der Kirche; Unterstützung durch Teilen von spirituellen Methoden: Exerzitien, Unterscheidungsprozess; Ausbildung der Laien als geistliche Begleiter.
Feierliche und freudige Aufnahme von 3 neuen Nationalgemeinschaften:
Lettland – mit England/Wales als Paten
Vietnam – mit USA als Paten
Mauritius – mit Frankreich als Paten
Ein bewegender und berührender Moment für alle Anwesenden!
Eucharistiefeier mit Arturo Sosa SJ, in der Vertreter der neuen Gemeinschaften die Gaben zum Altar bringen. Besucher aus Gemeinschaften, die zum „Open day“ gekommen sind, feiern mit. Sie kommen zahlreich aus Argentinien, Brasilien,Chile, Belgien, Frankreich, Spanien, Paraguay und Uruguay und bereichern die Feier.
Am Nachmittag: „Open day“
Einzelne Delegationen erscheinen trotz Kälte (10° Grad) und Regen in typischer Landeskleidung (Ägypten, Portugal, Taiwan, Philipinen u.a.), darunter auch die Österreicher in Tracht. Die Buntheit ist ein erwärmender Anblick – Tee und Kaffe helfen auch ;-).
Fest unter dem Zelt: Liedbeiträge des Vorbereitungsteams, Tanzdarbietungen aus allen Teilen Argentiens (Folklore, Tango) und musikalische regionale Beiträgen tragen zu bester und begeisterter Stimmung der Delegierten sowie der Besucher-innen bei. Gleichzeitig Angebote von lokalen Handwerksprodukten. Den Abschluss bildete eine musikalische Gesangs- Tanz- und Conferenceinlage der französischen Besuchergruppe.
Zwischendurch wurde auch eine Führung zu jenen Orten im Haus angeboten, die einen Bezug zu Papst Franziskus haben.
Und es war Gelegenheit, die anderen Gemeinschaften mittels mitgebrachter Poster und Nachfragen näher kennenzulernen und deren Mitbringsel zu verkosten (auch ignatianisch: von innen her)
Abendprogramm (optional): Vortrag über Biographie von Papst Franziskus von Austen Ivereigh.
Ausser Protokoll: Das Haus wird langsam wärmer, manche gehen nun auch schon ohne Jacke zum Essen in den Speiesaal oder ins Zelt. Die Suche nach Empfang am Gang ist immer noch ein prägnantes Bild. Mittlerweile gelingt es, einzelne Delegierte auch ohne Namensschild einer Nation zuzuordnen oder sogar namentlich zu kennen!

4. Tag – Welttreffen Buenos Aires 2018

von Nicole Zink, GCL Deutschland

Mittwoch Morgen. Nach den sonnigen letzten beiden Tagen, die uns fast vergessen ließen, dass es ist hier Winter ist, erwartete uns heute ein trüber Himmel. Und wenig später begann es dann in Strömen zu regnen. Doch wir lauschten wohlbehütet in dem heute mit Extrapower beheiztem Zelt den Worten von Maria Magdalena Palencia Gómez, Mexiko. Sie, als GCL-Urgestein, konnte aus dem reichen Schatz ihrer Erinnerungen schöpfen, um uns einen Überblick über die Geschichte der GCL zu geben. Dabei wurden die einzelnen Ereignisse an einem die ganze meterlange Rückwand des Zeltes umfassenden Zeitstrahl visualisiert.

Im Dreischritt „Persönliches Gebet – Austauschgruppen – Plenum“ wurden anschließend die für die Delegierten wichtigsten Momente aus der GCL-Geschichte gesucht und ebenfalls am Zeitstrahl befestigt.

Mit einer Anekdote starteten wir in den zweiten Teil des heutigen Tages: „Ein Sizilianer fährt einen Touristen, der von dem guten Wetter schwärmt, mit seiner vom jahrelangen Rauchen heiseren Stimme an: ‚Das Wetter ist nicht gut oder schlecht. Das Wetter ist, was es ist.‘ “ Das gleiche gilt auch für Gefühle, erinnerte uns Graziano, eines der drei Mitglieder des ESDAG-Teams, das unseren Unterscheidungsprozess begleitet und führt, und bat uns in dieser Haltung in einer persönlichen Gebetszeit, die Momente zu betrachten, die die größte emotionale Reaktion bei uns auslösen. Das Ergebnis wurde mit bunten Post-Ist festgehalten und bald erkannte man Cluster, so z. B. große Freude um den entscheidenden Augenblick, an dem die Exerzitien als ein wesentliches Element der GCL festgelegt wurden.

Vor diesem reich gefüllten Zeitstrahl feierten wir dann gemeinsam Gottesdienst im Gedenken an all die Lichtgestalten, die unsere Geschichte, ob als GCL-Gemeinschaft oder persönlich, erhellt und geleitet haben.

Die Kirchlichen Assistenten legten nach dem Abendessen noch eine Sonderschicht ein, um sich mit P. Arturo Sosa SJ (Generaloberer der Jesuiten und kirchlicher Assistent der Welt-GCL) auszutauschen. Die anderen stürzten sich vielfach in eine Lehn-Meditation (Die Lehn-Meditation ist eine Sonderform der Meditation, bei der man sich in Fluren und Treppenhäusern an den Stellen an die Wände lehnt, an denen eine gute WLAN-Verbindung herrscht). O-Ton Josef Waiß, Wien: „Morgens um 5 Uhr ist das Netz ganz wunderbar…“

Nachtrag 3. Tag: Nach Redaktionsschluss fand noch ein Regionaltreffen der Region „Europa“ statt, in der wir unsere Namen und ggf. Wünsche und Visionen teilten.

24. Juli 2018 – 3. Tag des Welttreffens

von Agnes Oeschger, GCL – CVX / Schweiz

Zur Einführung in den heutigen Tag hörten wir einen sehr „starken“ Vortrag des Schriftstellers und Papstbiographen Austen Ivereigh „Der Kairos von Papst Franziskus Papstamtes“. Er zeigte auf, wie Papst Franziskus das Evangelisieren in heutiger Zeit versteht. Der Vortrag wird bald auf der Website in den drei Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch zu finden sein!
Franziskus hat hier im Centro Loyola als Rektor gewirkt.
Er schickte die Philosophie- und Theologiestudenten, Novizen und Seminaristen des Jesuitenordens, am Wochenende in die nahegelegenen Wohnviertel, wo sie den Kindern und Jugendlichen Religionsunterricht erteilten und Jugendarbeit machten.
So hatten sie Gelegenheit eine lebensnahe Pastoral zu lernen unter der Devise: Ein Christ ist jemand, der die Menschen willkommen heisst. Kirche muss ganz konkret werden. 1980 gründete er die Pfarrei und baute die Kirche auf dem Gelände eines Hühnerstalls!

Diese Pfarrei, wo Papst Franziskus als erster Pfarrer wirkte, besuchten wir heute gemeinsam mit dem Auftrag, hinzuschauen, hinzuhören, miteinander zu sprechen und einander am Geschenk unseres Glaubens teilnehmen zu lassen. Die Leute in diesen Wohnvierteln am Rande von Buenos Aires sind Arbeiter, Zuwanderer aus verschiedenen Ländern Südamerikas und Mexikos, heute schon in zweiter und dritter Generation. Pater Raffa ( Jesuit) Pfarrer dieser Pfarrei mit 6 Filialkirchen, stellte uns die Struktur seiner Gemeinde und seine engsten Mitarbeitenden, grösstenteils Frauen!, im Kirchenraum vor. Einige von ihnen erzählten begeistert von ihrer Berufung zu ihrem Dienst.
Mit Gesang der Kinder und Jugendlichen, Umarmungen und strahlenden Gesichtern wurden wir in der zweiten Kirche empfangen. An gedeckten Tischen im Hof assen wir unser Picknick. Dann besuchten wir in Kleingruppen verschiedene Aktivitäten: Schule, Kinder- und Jugendarbeit, Bibelgruppe und Familien in ihren Häusern.
Die Kinder- und Jugendarbeit sorgt sich nicht nur um Katechese, sondern bietet den Kindern Mahlzeiten und verschiedenste pädagogisch wertvolle Aktivitäten, um sie von der „gefährlichen“ Strasse weg zu halten.
Das grosse Engagement der Laien in der Pfarreiarbeit, die viel Verantwortung übernehmen und der lebendige, frohe Glauben der Menschen und ihre herzliche Gastfreundschaft in diesen doch armen Vierteln haben uns tief berührt und reich beschenkt. Wir sind ganz konkret eingetaucht in eine lebendige, hoffnungsvolle Gemeinschaft von Menschen, die dann entstehen kann, wenn einander zugehört und die eigenen Gaben miteinander geteilt werden.
Dies feierten wir am Schluss des Nachmittags draussen neben dem Fussballplatz die Eucharistie mit Pater Raffa auf Spanisch begleitet von den Liedern der Jugendlichen.

Dieser Tag hat uns sehr beeindruckt und gezeigt, woher Papst Franziskus kommt und welche Kirche er anstrebt.