2. Tag des Welttreffens

von Joseph Waiß, GCL Österreich

Das Welttreffen wird schön langsam vollzählig. Heute trafen Daniela Frank, die schweizerische Delegation und der australische Kirchliche Assistent ein.

Am Vormittag stand der Bericht des Weltvorstandes („ExCo“) über die vergangenen 5 Jahre auf der Tagesordnung. Sehr lebendig, mit viel Humor und auf je eigene Weise (und eigener Persönlichkeit) zogen die einzelnen Vorstandsmitglieder Bilanz über die einzelnen Themenbereiche: Unsere Arbeit an den Grenzen (Ökologie, Globalisierung und Gerechtigkeit, Familie, Jugend), Unsere gelebte Weltgemeinschaft (Wachstum in der Gemeinschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit – z.B. auf Kontinentaler Ebene -, Klärung Mitgliedschaft und Bindung, Finanzen), Unsere ignatianische Laien-Identität (GCL-Formung, GCL-Charisma).

Einige Projekt-Beispiele:  Amazon-Projekt, Global Catholic Climate Movement, das europäische Migrations-Projekt, Eucharistic Youth Movement.

Der Finanzbericht zeigte, dass die finanzielle Mitverantwortung der Nationalgemeinschaften funktioniert. Nahezu 97% der Gemeinschaften haben ihren Mitgliedsbeitrag überwiesen.

Am Nachmittag begannen – für etliche Delegierte überraschend – Ignatianische Exerzitien des Welttreffens. Begleitet werden wir von einem dreiköpfigen Team der auf die Begleitung von Geistlichen Übungen im Rahmen von gemeinschaftlichen apostolischen Unterscheidungsprozessen spezialisierten Gruppe „ESDAC“. Nach einer Hinführung startete die erste Übung zum Thema „Die Geschenke, die ich persönlich in der GCL erhalten habe“. Der Prozess begann mit einer gemeinsam im Raum verbrachten halbstündlichen Einzelgebetszeit. In einer fixen Kleingruppe tauschten wir anschließend in drei Schritten aus: Im ersten Schritt erzählen wir uns das, was uns im Gebet wichtig geworden ist. Nach einer kurzen Reflexionszeit teilten wir uns mit, was uns im Zuhören berührt hatte. Im dritten Schritt galt es, Gemeinsames aus diesen Austauschrunden zu sammeln und auf ein Blatt Papier (in der Form eines Brotlaibes) zu schreiben. Die Brotlaibe aller Kleingruppen wurden im Plenum auf eine Pinnwand (in Form eines überdimensionalen Brotkorbes) geklebt. Eine Fülle an Geschenken!

Sprache des heutigen Gottesdienstes war Französisch.

Am Abend gab es noch die Möglichkeit, Fragen rund um die Finanzen, den Mitgliedsbeitrag etc. zu stellen.

Die Botschaften von Papst Fransikus und Kardinal Farell: hier

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2 Gedanken zu „2. Tag des Welttreffens

  1. Ihr Lieben im fernen Argentinien. Ich begleite euch gerne jeden Tag im Gebet und nehme Anteil an eurem Geschehen . Die Idee mit den Exerzitien während des Treffens finde ich super. Geht gut weiter im Gebet. Er begleitet uns ja täglich!
    Alles Liebe
    Judith Ossowicki
    Diözese Regensburg

  2. Lieber Joseph,
    danke für deinen Bericht! Euer Blog lässt mich noch näher an das Welttreffen heran … es tut gut auf diese Weise ein Stück weit den Weg mit euch zu gehen. Dass euer Treffen mit Exerzitien verbunden ist find ich schön.
    Danke auf für die Schreiben von Papst Franziskus und Kard. Farell, die euer Zusammensein und eure Entscheidungen im Gebet mittragen.
    Weiterhin viele inspirierende Momente, Zuversicht und Freude!
    Liebe Grüße, Maria.

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